• D.e.a.T II – Drogen & Aufbaupräparate…

    Posted on März 16, 2011 by in Muskelzeugs...

    Auch ohne Diagnose habe ich bereits Maßnahmen ergriffen um meine Situation vermeintlich zu verbessern. a la – da muss es doch was geben, was mir hilft… Eine Odyssee begann… Es fing human an.

    Kreatin

    In der Medizin wird Kreatin als Hilfstherapie bei der Behandlung von diversen Muskelkrankheiten, wie z.B der Muskeldystrophie zur Verbesserung des Muskelaufbaus und der Muskelkraft eingesetzt.´Eine Anzahl von tierexperimentellen sowie klinischen Studien mit Patienten mit verschiedenen neuro-muskulären und neuro-degenerativen Erkrankungen, wie z.B. der Parkinson’schen, Huntington’schen Erkrankung, sowie der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) haben das Potential von Kreatin als wertvolle Zusatztherapie aufgezeigt. Weitere klinische Studien mit größeren Patientenzahlen sind vor allem in den USA im Gange.

    Leider hatte dies nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil. Nach der Aufladephase und der Phase der gleichbleibenden Dosis, verschlechterte sich meine physische während der Ausklingphase. Was dazu führte, dass ich mich mordsmäßig schwach fühlte und ich eigentlich gern das Zeug weiter genommen hätte. Abgesehen davon, dass das Kreatin-Pulver in kalten Getränken echt schlecht auf geht und sich kaum vermischen lässt. Mit nem Mixer und entsprechendem Mehraufwand war Kreatin im Shake jedoch sehr lecker!

    Einnahmezeit: 3 Jahre


    Testosteron

    Manche Bodybuilder sowie Ausdauersportler verwenden Testosteron als Dopingmittel, um ihren Muskelaufbau zu beschleunigen oder die natürliche Leistungsgrenze zu überwinden. Dabei besteht aber die Gefahr, eine überhöhte Dosis zu verwenden, die zu ernsthaften, womöglich dauerhaften urologischen Problemen führen kann. Gebräuchlich sind synthetische Testosterone in Form kurzkettiger (Propionat), mittelkettiger (Enanthat/Cypionat) und langkettiger Ester (Undecanoat, Buciclat), wobei der größte Teil über den Schwarzmarkt bezogen wird. Bei diesen Produkten besteht unter anderem die Gefahr der Verunreinigung, der falschen Dosierungen und der Leberschädigung.

    Dies funktionierte relativ gut! Jedoch war die tägliche Injektion in den Allerwärtesten ein Akt… Da man sowas ja selbst nicht machen kann (bei einer Injektion in den Oberschenkeln führte es zu starkem lokalen Muskelkater -> weil zu schnell in warscheinlich unkontrolliert gespritzt). Während der Einnahme von Testosteron fühlte ich mich allgemein wohler und kräftiger. Jedoch wurde ich beim Absetzen des Fremdtestosterons stark krank und verlor das “gute Gefühl”… In den ersten 2-3 Wochen nach Injektionsbeginn nahm ich ca. 10kg zu. Ich sah deutlich gesünder (weil “dicker”) aus… fühlte mich aber auch genauso.

    Ich habe meine Blutwerte dabei kontrollieren lassen. Auch mein Herz hat sich beim Echo nicht anders verhalten wie vorher. Wer weiß was die Einnahme von nicht ganz legalem Testo an Nebenwirkungen hatte. Vielleicht war das Gefühl der Besserung auch nur subjektiv.

    Einnahmedauer: 2 x 6 Monate (mit einem Jahr Pause)

    Wachstumshormone

    Das war das bisher Gefährlichste was ich genommen habe.

    Somatotropin ist essentiell für ein normales Längenwachstum. Bei einer verminderten Produktion oder einem verminderten Ansprechen der Zellen auf Somatotropin kommt es zu einem Minderwuchs. Bei einer Überproduktion resultiert ein Riesenwuchs oder eine Akromegalie (übermäßiges Wachstum an den noch nicht verknöcherten Zonen in den Akren wie Nase, Kinn, Finger und dem Schädelknochen sowie bei allen Weichteilen (z.B. Kardiomegalie)).

    Somatotropin wirkt indirekt, indem es an den Somatotropin-Rezeptor bindet, der ein Transkriptionsfaktor ist und die Expression des Proteins Insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) erhöht. Dieses wiederum bindet an seinen Rezeptor (IGF1R), der ebenso ein Transkriptionsfaktor ist und die Produktion einer Vielzahl von anderen Proteinen steuert. Ist der Somatotropin-Rezeptor durch Mutationen verändert, dann sprechen die Zellen nicht oder vermindert auf Somatotropin an; man bezeichnet dies als Somatotropin-Resistenz (Laron-Syndrom, eine Form des hypophysären Kleinwuchses).

    Genauer betrachtet wirkt Somatotropin vor allem an folgenden Organen:

    • Muskel, Leber (über IGF1)
    • Knochen, Niere (über EGF)
    • Knorpel (über IbFGF)
    • 

    Anabol wirkt es vor allem an Muskel, Leber, Knochen. D.h. es führt an diesen Organen zu einer vermehrten Aminosäureaufnahme und -verwertung. Außerdem erhöht Somatotropin den Blutzuckerspiegel (durch Glykogenolyse) und wirkt auf die Fettzellen lipolytisch, d.h. fettabbauend.

    Der Effekt der Wachstumshormome sollte erst nach einer Einnahmedauer von 6 Monaten spürbar sein. Da ich nicht weiß wo die Mittel herkamen bezweifel ich stark, dass diese überhaupt ein Hormon enthielten. Nach 6 Monaten und einer Menge € stellte sich überhaupt nix ein. Die täglichen Injektionen in den Bauch waren recht nervig weil sie fast auf die Stunde genau sein mussten. Das war mit dem Testosteron einfacher!

    Einnahmedauer: 6 Monate

    Bisher hatte ich mit dem Testosteron die besten Erfahrungen gemacht. Auch wenn die Spritze nicht die schönste Erfahrung gewesen ist.

    Zum Sport komme ich in einem neuen Eintrag. Denn auch da habe ich schon einiges versucht…

One Responseso far.

  1. Heike sagt:

    Hallo Erik,

    mann, da hast du ja wirklich schon einiges an “Mittelchen” probiert :-O
    Ich frage mich nur immer, wie man an solche nicht-ganz-legalen Sachen kommt? Braucht man dafür ein gewisses Maß an krimineller Energie? ;-)
    Aber ich bin froh, dass du die Experimente offensichtlich ganz gut überstanden hast :-D
    Hast du eigentlich schon mal daran gedacht, Colostrum zu versuchen?

    VG, Heike

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>