• D.e.a.T. III – meine sportliche Karriere!

    Posted on März 17, 2011 by in Muskelzeugs...

    Sport Sport Sport…

    Seit ich klein war – so kann ich mich erinnern – war ich unsportlich… Was hab ich alles gemacht?

    Judo! coole Sache! 1. Probestunde… Schlüsselbein gebrochen! Strike!
    danach hab ich Fußball gespielt… Libero… der eher Angst vor dem Ball hatte und zusätzlich keine Lust hatte zu rennen…

    daaaaann begann meine Karriere als Schwimmer… Endlich mal was wo ich nicht rennen musste… Kein Ball der mich treffen könnte… Klasse… und durch meine Fahrradtouren hatte ich auch die Waden und war ordentlich schnell… Leider blieb ich dem Sport auch nicht sehr lange treu… so nervte es mich extremst Abends – im Spätherbst mit nassen Haaren das Schwimmbad zu verlassen…. Naja das war meine 2 Jahre Schwimmzeit… ich ging damals 3-5 mal die Woche… So richtig als Leistungssport. Hätte ich das nur weiter gemacht…

    Danach verbrachte ich meine Zeit ohne Sport bis ich meine Reha Zeit anfing…. Dies machte ich 1-2 Jahre… nur ohne wirkliche “Erfolge”… man sagt ja immer, dass man eh nichts verbessern kann – eher nur hinauszögern…

    Dann kam meine “Scheiss-auf-alle-Ärzte-Phase”… Bis auf den Kardiologen zum Herzcheck sah ich keinen Doktor. Wieso auch… Die generelle Aussage war/ist: “Wir wissen nicht was zu tun ist, mach mal lieber keinen Sport – Muskelkater ist nicht gut für dich”…

    Die Anti-Ärzte Zeit führte dazu dass ich mit dem “Bodybuilding” anfing (wenn man das bei Muskelkranken überhaupt so nennen kann – es war eher ein abrackern auf unterstem Niveau ;-)

    Ich ging in Spitzenzeiten 4 mal die Woche für 1 1/2 – 2 Stunden in die Muckibude, nahm dabei Testosteron, Eiweißshakes, das volle Programm. Im Monat gingen inkl Studiogebühr locker 100-200€ drauf. In der Wachstumshormonphase fast 400€ im Monat. Aber ich wollte ja alles probieren. Und mir nicht später sagen müssen ich hab’s nicht probiert…
    Ich konnte meine Leistungsfähigkeit an den Geräten tatsächlich verbessern. So verdoppelte ich die Gewichte an einigen Maschinen nach ein paar Wochen… Flüssiges Magnesium half mir den Muskelkater vor dem mich die Ärzte gewarnt haben zu unterdrücken bzw schneller damit fertig zu werden.
    Trotz der “Erfolge” an den Geräten verschlechterte sich mein Zustand rapide. Die Bewegungen und Übungen im Studio hatten nichts mit den Bewegungen im freien Leben zu tun! Nur weil ich 40kg Bankdrücken kann oder 100kg an der Beinpresse drücke wurde meine Kraft beim Laufen, Aufrichten (Hüfte und Rückenmuskulatur) schlechter.

    Natürlich habe ich es arg übertrieben. Ich war so oft im Studio wie die braungebrannten Einbauschränke aka Türsteher… Ohne die gleichen Erfolge. Jetzt kann man sagen – ein Jahr intensives Training reicht nicht aus um viel zu bewirken aber es verschlechterte sich sogar noch… Von daher Stop damit.

    Dann kam wieder eine “Leck-Arsch” Phase in der ich körperlich nichts tat. In dieser Zeit merkte ich die Schübe ganz besonders. Es gab Tage an denen ich mich am liebsten umdrehe und bis zum nächsten Tag durchpennen wollte.

    Meinen Zustand habe ich gelernt durch ausreichend Schlaf aufzufangen. Eine Nacht mit nur 5 Stunden schlaf führt nicht nur zu Müdigkeit sondern auch anhaltender Schwäche. Treppenstufen schienen 30cm höher zu sein, aus dem Auto aussteigen wurde zu einer Sportübung.

    Im Zuge dessen entschied ich mich das wöchentliche “Feiern und in Club” gehen gänzlich zu streichen. Ich war nicht wie früher ein paar Stunden am nächsten Tag sondern das gesamte WE platt. Der Alkohol tat sein übriges. Ich muss das Wochenende zur Erholung nutzen.

    Vor 1 Monat fing ich wieder mit der Reha an. Aufgrund der erfolgreichen Diagnose Anfang des Jahres hoffe ich zumindest auf eine Verbesserung des Zusammenspiels meiner noch vorhandenem Muskulatur. Da ich mir ja den Muskelaufbau abschminken kann ist das meine Hoffnung den jetzigen Zustand noch zu verbessern.

    Wie es mir jetzt geht, wie es sich entwickelt hat und wie es sich verschlechtert hat erzähl ich im nächsten Eintrag.

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